Allerdings werden sie einmal mehr ohne die Beteiligung von Jugend diskutiert. Damit ist es schon vorbestimmt, dass wir als Jugendliche am schlechtesten abschneiden werden.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
- Die erste Möglichkeit ist aufzugeben und zu sagen "Die machen sowieso, was sie wollen".
Die zweite Möglichkeit ist, die Instrumente der Demokratie zu nutzen, sich zu informieren, die Themen zu diskutieren und etwas zu bewegen.
Sicher ist, wir als Jugend in der IG BCE wollen etwas bewegen und und unterstützen euch dabei, eure Ideen und Bedürfnisse einzubringen.
Leider war in letzter Zeit zu beobachten, dass viele junge Leute sich völlig aus der Politik verabschieden und in absolute Protesthaltung verfallen; nach dem Motto: "Es ändert sich eh nichts, von daher gehe ich gar nicht wählen" und "die machen eh alle nur was sie wollen".
Klar, dass einem eine ganze Menge Dinge nicht passen. Das ändert aber nichts daran, dass wir in einer Demokratie leben, die uns die Möglichkeit gibt, Dinge zu verändern. Allerdings geht das nur dann, wenn man sich aktiv einmischt.
Aber wir glauben nicht, dass Jugend unpolitisch ist, ihr fehlt nur oft die Perspektive, sich erfolgreich einbringen zu können. Wir als Jugend wollen in der Gesellschaft mit unseren Bedenken und Bedürfnissen ernst genommen werden.
Demokratie lebt von Beteiligung. Genauso wie der Erfolg einer Gewerkschaft von Beteiligung und Mitgliedschaft lebt. Nur solange die Mehrheit sich für ihre Interessen gemeinsam einsetzt, kann man etwas erreichen. Alles andere werden leidliche Versuche sein und bleiben.
Hier wird es unsere Aufgabe sein, uns noch einmal grundlegend auf diesem Gebiet zu informieren und dann mit qualifiziertem Hintergrundwissen klare Anforderungen an Politik und Gesellschaft zu stellen. Wir sind die Zukunft und sollten es uns auch nicht nehmen lassen, Rahmenbedingungen zu formulieren.
Darum lasst UNS unsere Zukunft diskutieren und nicht andere über UNSERE Zukunft entscheiden.